Holzspielzeug

Holzspielzeug ein Überblick

Ob Kaufladen oder Puppenstube, Holzeisenbahn oder Motorikwürfel, Murmelbahn oder Bauklötze, Holzspielzeug gibt es heute in einer Vielzahl von Varianten. Als Greifling für die Kleinsten bis zum Holz Modell für die Teenager ist alles vertreten, auch so mancher Vater kann heute noch stunden mit einer batteriebetriebenen Holzeisenbahn beschäftigt werden.

Holzspielzeug ist zeitlos. Oma und Opa kannten schon den Kaufmannsladen und die Holzeisenbahn, die kommen niemals aus der Mode. Allerdings wird auch immer darauf geachtet das Bewehrte mit dem modernen zu verbinden, so fährt auf der heutigen Holzeisenbahn auch der ICE mit LED Licht und elektronischen Fahrgeräuschen neben der alten Lock aus Opas Zeiten. Holzspielzeug ist ein generationsübergreifender Spaß!

Allerdings muss man auch bei Holzspielzeug aufpassen was man kauft, es gibt auch hier Gefahren auf die geachtet werden muss, zum Beispiel kann Holzspielzeug durch Lacke oder Behandlungen während der Produktion mit Schadstoffen belastet sein. Achten Sie beim Kauf von Holzspielzeug auf die Europäischen und Deutschen Prüfnormen wie GS oder TÜV Prüfungen.

Was ist Holzspielzeug?

Holzspielzeug ist pädagogisch wertvoll

Durch seine natürliche Oberflächenstruktur vermittelt Holzspielzeug haptische Erfahrungen wie kein anderes Spielzeug, jedes Holzspielzeug hat seine eigene Maserung und fühlt sich individuell an.

Holzspielzeug ist ökologisch

Holzspielzeug besteht aus Holz. Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff, wenn auf die richtigen Zertifikate geachtet wird, dann ist Holzspielzeug ökologisch wertvoll und hinterlässt sogar einen positiven ökologischen Fußabdruck.

Holzspielzeug ist robust

Unser Holzspielzeug kann uns durch unser ganzes Leben begleiten. Der natürliche Werkstoff Holz ist stabil und robust, sollte es tatsächlich einmal zu Beschädigungen kommen, dann lässt sich das meistens mit etwas Holzleim und etwas Geschick wieder reparieren.

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Holzspielzeug in den unterschiedlichen Entwicklungsschritten.

Es gibt für jedes Alter das richtige Holzspielzeug.

0 – 6 Monate
Hier ist noch alles Neu, die Welt will im wahrsten Sinne des Wortes begriffen werden, alles muss angefasst werden, in den Mund genommen werden, angeschaut und fallen gelassen werden, in dem Alter erkunden wir die Welt mit allen Sinnen. Wichtig ist dabei ein Wiedererkennungswert. Farben, Forme, Gefühl und Geräusche helfen hierbei die Sinneserfahrungen einzuordnen und schaffen ein Urvertrauen, dass Kraft und Mut für die weiteren Lebensschritte gibt

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6 – 12 Monate
Hier ist Robustheit gefragt! Denn jetzt wird nicht nur erkundet und ertastet, jetzt kann auch mal zugebissen und wegschmissen werden, Baby startet durch und die Welt hat das zu ertragen! Was sie vermutlich mit einem gutmütigen Lächeln auch hinnehmen wird. Jetzt kommt Ihr Kind in die Phase wo es Dinge sicher wiedererkennt und feststellt und auch nach ihnen sucht.

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12 – 24 Monate
Jetzt wird die Welt erobert, spielerisch und mit Leichtigkeit. Vom Kriechgang geht es zum Laufen über, die Dinge erhalten einen Namen und eine feste Bedeutung. Jetzt ist die richtige Phase um Motorische Fähigkeiten zu trainieren.

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2-4 Jahre

Jetzt setzt sich der Forscherdrang durch, es wird Entdeckt und Zugeordnet. Das Gedächtnis entwickelt sich und es wird ein Grundgefühl für Regeln und Zusammenhänge aufgebaut.
Langsam entwickelt sich ein planvolles Vorgehen, was sich auch in den Spielen wiederspiegeln sollte.

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4-6 Jahre

Hier stehen die sozialen Kontakte im Vordergrund, durch Fantasy und Nachstellen wird der soziale Kontakt und das Miteinander ausgiebig trainiert. Zeitgleich wird das erlernte Wissen gezielt angewendet, auf neue Situationen übertragen und als Spielkameraden weitergegeben bzw. im Gegenseitigen Austausch erweitert.

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Ab 6 Jahre

Ab jetzt heißt es lernen durch spielen, für die meisten Kinder beginnt jetzt die Schule und mit der Schule entsteht ein gewisser Erwartungsdruck, hier hilft das Spielen mit Holzspielzeug beim entspannen und freudigem Lernen.

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Prüfsiegel für Holzspielzeug

Egal ob kleine Teile, die verschluckt werden können, oder giftige Stoffe, die in den Spielwaren verarbeitet worden sind: Beim Kauf von Spielzeug für die Kleinen sollten Eltern ganz besonders hinschauen, denn nicht alles ist unbedenklich. Es wurden unterschiedliche Gütesiegel und Prüfzeichen entwickelt, an denen sich die Eltern orientieren können. Wer beim Kauf schon vorsorglich auf die deklarierten Prüfzeichen der Spielzeuge achtet, kann die Kleinen später bedenkenlos spielen lassen.
Im folgenden die wichtigsten Prüf- und Gütezeichen im Überblick:

Das CE-Zeichen
Seit nun schon über 10 Jahren müssen Spielwaren in der Europäischen Union dieses Zeichen tragen. Grundsätzlich sagt es aus, dass die Spielwaren aktuell gültigen Richtlinien und Vorschriften in der EU entsprechen. In erste Linie gilt das CE-Zeichen zur Absicherung des Importeurs bzw. des Herstellers des Spielzeugs. Durch eine Konformitätserklärung wird dem Hersteller so bescheinigt, dass er sich an vereinbarte Normen der EU hält. Ein Zeichen für getestete Sicherheit stellt das CE-Zeichen jedoch nicht dar.

Das GS-Siegel
Das GS-Siegel steht für „Geprüfte Sicherheit“. So wird sichergestellt, dass die geltenden europäischen Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Dieses Siegel ist nur zusammen mit dem Zeichen einer anerkannten Prüfstelle zu finden. Dabei kann es sich zum Beispiel um den deutschen TÜV handeln. Die Verleihung bedeutet meist einen Mehrwert für das Spielzeug. Der Hersteller unterzieht sich für die Verleihung des Siegels freiwillig einer Prüfung. Das GS-Siegel wird für 5 Jahre verliehen.

Das TÜV-Proof-Zeichen
Durch das TÜV-Proof-Zeichen garantiert der TÜV Rheinland, dass der Hersteller und sein Produkt alle gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Über die Gesetzesvorgaben hinaus wird das Produkt einer bestimmten Prüfung unterzogen, die gewährleistet, dass das Spielzeug keine Schadstoffe enthält. Diese Prüfung variiert jedoch je nach Art des Spielzeugs. So werden zum Beispiel textile Spielwaren anders geprüft als Holzspielzeug. Auch dieser Prüfung unterziehen sich die Hersteller freiwillig. Das Zeichen wird nach erfolgreicher Prüfung für jeweils 1 Jahr verliehen.

Das LGA-Label
Auch dieses Label garantiert in erster Linie die Einhaltung aller gesetzlicher Normen. Zusätzlich zu anderen Gütesiegeln zeigt dieses Label an, dass die verschiedenen Eigenschaften bezüglich Funktionalität und Gebrauch eingehend geprüft wurden. Auch die Herstellungsstätten der Spielwaren werden genau unter die Lupen genommen. Nur wenn keine Missstände im Fertigungsprozess bzw. bei der Produktion gefunden werden, wird dieses Label verliehen.

Das Gütesiegel „Spiel gut“
Das Spiel gut-Siegel gibt Aufschluss über die Qualität der verarbeiteten Materialien. Auch ein hoher Spielwert ist Voraussetzung für die Verleihung dieses Siegels. So wird zum Beispiel Spielzeugwaren, das aus PVC gefertigt wurde, bzw. Anteile von PVC enthalten, das Gütesiegel seit 2005 nicht mehr verliehen.

Öko-Tex-Siegel
Das Ökotex-Siegel (auch oft als Öko-Tex-Standard 100 deklariert) steht für die geprüfte Qualität von Textilprodukten. Dabei werden alle Verarbeitungsstufen und Produktionsschritte textiler Produkte überprüft. Ziel ist es, gesundheitliche Risiken durch eine etwaige Schadstoffbelastung zu verhindern bzw. zu reduzieren. Die Anforderungen an die textilen Spielwaren sind bei dieser Prüfung höher als die gesetzlich festgelegten Grenzwerte.

Fair Spiel
Das Siegen „Fair Spiel“ ist selten zu finden. Es soll darauf hinweisen, dass Produkte, die mit diesem Siegel ausgezeichnet wurden, unter fairen Arbeitsbedingungen produziert wurden. Dabei geht es in erster Linie um menschenwürdige Bedingungen in den östlichen Ländern.

Holzspielzeug in der Geschichte

Neben Knochen und Steinen ist Holz einer der ältesten bekannten Rohstoffe zur Spielzeugherstellung. Holzspielzeug ist in allen Epochen der Menschheitsgeschichte zu finden und stellt ein Spiegelbild der Menschlichen Entwicklung und der vorherrschenden Kunstepochen dar.

Schon im alten Ägypten, 200 Jahre vor Christus, spielten die Kinder mit Holzfiguren die Tiere und Menschen darstellten. Junge Griechen und Römer des Altertums spielten mit Kreiseln aus Holz genauso wie mit Holzwürfeln und Schwertern aus Holz, Waffen aus Holz sind seit jeher beliebte Spielzeuge, als die ersten Schusswaffen aufkamen wurden auch die ersten Spielzeug Pistolen aus Holz gefertigt. Bis in die Neuzeit wo wir Holzeisenbahnen, Häfen und Flughäfen als Holzspielzeug Variante haben.
Wir können aber auch mit Sicherheit davon ausgehen, dass auch schon mit in der Steinzeit mit einfachen Faustkeilen Holz zu Spielzeug verarbeitet wurde, dazu finden wir nur keine Aufzeichnungen oder Überbleibsel mehr. Aber es gibt drei Dinge die es seit Anbeginn der Menschheit gibt. Holz, Spieltrieb und die Fürsorge der Eltern für den Nachwuchs. Damit ist es vollkommen klar, dass es Holzspielzeug schon solange gibt wie der Mensch einfache Materialien bearbeiten kann.

Holzspielzeug ist also ein guter Begleiter, durch ein Menschenleben wie durch die ganze Geschichte der Menschheit. Solange es Bäume gibt wird es auch Holzspielzeug geben, wenn es keine Bäume mehr gibt, dann wird es vermutlich auch keine Menschen mehr geben.

Wissenswertes zum Thema Holzspielzeug – der Holzspielzeugmachen!

Der Holzspielzeugmacher ist in Deutschland nach wie vor ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf, hier geht  es zum passenden Wikipedia Artikel

Gibt es einen besseren Beweis, dass Holzspielzeug zeitlos ist?